Das Rezept
Also, ich muss sagen, vor Kurzem ist der Moment gekommen, wenn ich plötzlich den Wunsch verspürt habe eine französische Apfeltarte zu backen. “Das ist doch ein Klacks!” denkt ihr bestimmt:)
Nein, alles ist nicht so einfach. Ich wollte einen Kuchen, aber keinen “gewöhnlichen” – ich wollte eher etwas mit einer kleinen Besonderheit. Erstens, es sollte eine original französische Tarte sein, zweitens, er sollte ohne Zucker, dafür mit Honig gemacht werden, und drittens, der sollte mit viel Äpfel sein, je mehr, desto besser. Und zwar so, dass der gebackene Kuchen noch saftig bleibt, aber wiederum nicht viel zu saftig, damit die Tarte die Form hält und es keinen durchnässten Teig gibt. Ah, und noch was gaaaanz Wichtiges: der Kuchen sollte schnell und ohne vermeidbarer Anstrengungen gebacken werden können :)
Der Weg zur Traumtarte war nicht besonders lang. Ich kenne einen französischen Portal, ein interessantes Ort in vielerlei Hinsicht, irgendwann werde ich davon sicher berichten. Ich besuche ihn oft, um mir Inspirationen zu holen und die Sprache etwas aufzufrischen.
Nun ja, an einem schönen Tag bin ich auf ein Rezept der echten französischen Apfeltarte mit Apfelmuß gestoßen und habe gleich verstanden – das ist es! Ich habe das Rezept etwas überarbeitet, ich habe es “bequemer” gemacht, der Teig ist selbstgemacht und nicht gekauft, wie in der Originalversion, dort wird auch das Apfelmuß in Gläsern/Packungen gemessen :) Ich habe keine Ahnung, wieviel Gramm oder Milliliter sind in den französischen “petits pots” enthalten, ich musste mich auf mein Gefühl verlassen :) Aber das Rezept hat keinen von meinen Wünschen offen gelassen, und das Ergebnis hat mich auch überzeugt. Deswegen präsentiere ich das Rezept hier Read the rest of this entry »