Französische Apfeltarte mit Apfelmus

Das Rezept

Französische Apfeltarte mit Apfelmus

Also, ich muss sagen, vor Kurzem ist der Moment gekommen, wenn ich plötzlich den Wunsch verspürt habe eine französische Apfeltarte zu backen. „Das ist doch ein Klacks!“ denkt ihr bestimmt:)

Nein, alles ist nicht so einfach. Ich wollte einen Kuchen, aber keinen „gewöhnlichen“ – ich wollte eher etwas mit einer kleinen Besonderheit. Erstens, es sollte eine original französische Tarte sein, zweitens, er sollte ohne Zucker, dafür mit Honig gemacht werden, und drittens, der sollte mit viel Äpfel sein, je mehr, desto besser. Und zwar so, dass der gebackene Kuchen noch saftig bleibt, aber wiederum nicht viel zu saftig, damit die Tarte die Form hält und es keinen durchnässten Teig gibt. Ah, und noch was gaaaanz Wichtiges: der Kuchen sollte schnell und ohne vermeidbarer Anstrengungen gebacken werden können :)

Der Weg zur Traumtarte war nicht besonders lang. Ich kenne einen französischen Portal, ein interessantes Ort in vielerlei Hinsicht, irgendwann werde ich davon sicher berichten. Ich besuche ihn oft, um mir Inspirationen zu holen und die Sprache etwas aufzufrischen.

Nun ja, an einem schönen Tag bin ich auf ein Rezept der echten französischen Apfeltarte mit Apfelmuß gestoßen und habe gleich verstanden – das ist es! Ich habe das Rezept etwas überarbeitet, ich habe es „bequemer“ gemacht, der Teig ist selbstgemacht und nicht gekauft, wie in der Originalversion, dort wird auch das Apfelmuß in Gläsern/Packungen gemessen :) Ich habe keine Ahnung, wieviel Gramm oder Milliliter sind in den französischen „petits pots“ enthalten, ich musste mich auf mein Gefühl verlassen :) Aber das Rezept hat keinen von meinen Wünschen offen gelassen, und das Ergebnis hat mich auch überzeugt. Deswegen präsentiere ich das Rezept hier


Was brauchen wir, um die französische Apfeltarte mit Apfelmus zu machen

  • 250 gr Mehl
  • 125 gr kalte Butter
  • 0,5 TL Salz
  • 5 EL eiskaltes Wasser
  • 2-3 Äpfel
  • 150-200 gr Apfelmuß (ferig oder selbstgemacht aus 2-3 Äpfel)
  • 4-5 EL Honig
  • Zimt


Was brauchen wir, um die französische Apfeltarte mit Apfelmus zu machen

Eine grobe Reibe, eine mittelgroße Schüssel, Frischhaltefolie, Backform ⌀ 26 cm


Wie backt man die französische Apfeltarte mit Apfelmus

Französische Apfeltarte mit Apfelmus
Zuerst machen wir den Mürbeteig „pâte brisée“:
Mehl in eine Schüssel sieben, salzen. Kalte Butter schnell in den Mehl reiben, ab und zu mit Mehl vermischen, damit die Butterflocken nicht zusammenkleben. Man muss nicht unbedingt die Reibe benutzen, wenn es für dich bequemer ist, kannst den Mehl mit Butter mit dem Messer zerhacken.
Französische Apfeltarte mit Apfelmus Alle Zutaten mit der Hand vermengen bis sich eine krümelige Masse bildet. Es soll schnell gemacht werden, damit die Butter nicht weich wird, und der Teig nicht an den Händen kleben bleibt.
Französische Apfeltarte mit Apfelmus
Das kalte (!) Wasser hinzufügen und alles so lange vermischen, bis ein glatter, homogener Teig entsteht. Hier gilt auch das Prinzip „lieber weniger, als mehr“, damit der Teig nicht an den Händen klebt. Die Masse zu Kugel formen, die Kugel in die Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank für ca. 1 St ruhen lassen.
Nach einer Stunde: Äpfel putzen, in Spalten schneiden und den Teig aus dem Kühlschrank holen.
Französische Apfeltarte mit Apfelmus
Teig in die Form legen und dort gleichmäßig verteilen, dabei einen ca. 3cm hohen Rand ziehen. Den Backofen auf 220°C vorheizen.
Französische Apfeltarte mit Apfelmus
Apfelmuß gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Wenn du den Apfelmuß selbst gemacht hast, dann wird es vielleicht nötig sein, etwas Süße hinzuzufügen (Zucker oder Honig).
Französische Apfeltarte mit Apfelmus
Apfelspalten kreisförmig drauf legen.
Französische Apfeltarte mit Apfelmus
Honig auf den Äpfeln verteilen, Zimt darauf streuen. Die Ränder nach innen, auf die Äpfel, einschlagen.
Französische Apfeltarte mit Apfelmus
Und endlich geht der Kuchen für 30 Minuten in den vorgeheizten Backofen (220°C). Und jetzt – genießen!

Französische Apfeltarte mit Apfelmus

P.S. Das Rezept, das mich inspiriert hat, liegt hier >>>